Herzlich Willkommen!

Mi, 05/08/2013 - 15:28 -- editor_braungart

Einladung zum wissenschaftlichen Kolloquium Cradle to Cradle am 30. September 2021 in Lüneburg (Hybridveranstaltung)

Liebe Freundinnen und Freunde von Cradle to Cradle in der Wissenschaft!

Bekanntermaßen ist das Buch Cradle to Cradle in der Liste der bahnbrechenden Wissenschaftsbücher der Welt direkt neben Charles Darwin (Die Entstehung der Arten) eingeordnet worden. Das ist eine große Ehre. Für das Konzept hat es viele Auszeichnungen gegeben - u.a. auch die Goldene Blume von Rheydt und Ehrendoktorwürden.

Verglichen mit der wissenschaftlichen Fundierung anderer Bereiche sind wir jedoch ganz am Anfang. Darum ist es notwendig, sich von Zeit zu Zeit zu treffen und wissenschaftlich darüber auszutauschen, was der Stand der Forschung ist, wo es Mängel gibt und wie zukünftig Cradle to Cradle-Wissenschaft weiterentwickelt werden kann.

Darum lade ich alle im Bereich Cradle to Cradle Interessierten ein, sich wissenschaftlich auszutauschen und zu überlegen, wie geeignete Projekte generiert werden können, um die Basis für Cradle to Cradle zu verbessern.

Im Programm werden insbesondere aktuelle Arbeiten im Vordergrund stehen, aber auch prinzipielle Fragestellungen wie z.B. neue Geschäftsmodelle. Soziale und kulturelle Aspekte sind genauso vertreten wie betriebswirtschaftliche und technische Fragestellungen.
Wir freuen uns sehr über eine zahlreiche Teilnahme, auch von denen, die in Wirtschaft oder Verwaltung Cradle to Cradle umsetzen, als Gelegenheit sich über den aktuellen Stand zu informieren und ggf. eigene Arbeitserfahrungen mitzuteilen.

Zum Programm:
Aufgrund der begrenzten Plätze vor Ort wird die Veranstaltung für weitere Zuschauer online stattfinden. Die Zoom-Zugangsdaten für die kostenlose Teilnahme erhalten Sie nach vorheriger Anmeldung unter c2c2021@leuphana.de
Zeitrahmen der Veranstaltung: 9:15 Uhr bis ca. 18 Uhr.

Das Programm für das Forschungskolloquium ist hier abrufbar. Darin enthalten sind alle notwendigen Informationen für die Online-Teilnahme, Bewerbung auf Wildcards und das Hygienekonzept für Gäste vor Ort.

Mit herzlichen Grüßen,

Willkommen in Lüneburg oder im Netz!
Ihr/Euer

Michael Braungart


 

 

29.04.2021 Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau: Ernährung im Einklang mit Natur und Umwelt

Die Landwirtschaft zerstört Ressourcen, die für künftige Generationen essenziell sind. Doch das können wir verhindern: mit einem anderen, neuen „Bio“. Ein Gastbeitrag von Michael Braungart vom Hamburger Umnweltinstitut. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.


 

 

02.01.2021: Aktuelle Stunde, WDR-Fernsehen, Interview mit Michael Braungart: "Cradle to Cradle" für eine Welt ohne Müll

In der Sendung "Aktuelle Stunde" (02.01.2020), dem regionalen Informationsmagazin des WDR-Fernsehens, stand Michael Braungart zum Thema "Eine Welt ohne Müll" Rede und Antwort. Unter folgendem Link ist das Interview bis zum 09.01.2021 direkt auf den Seiten des WDR zu sehen: Aktuelle Stunde/WDR-Interview mit Michael Braungart: "Cradle to Cradle" für eine Welt ohne Müll


 

 

03.10.2020: radioeins, rbb Interview mit Prof. Michael Braungart: Sero - ein System mit Zukunft?

Im Rahmen des Radioday "30 Jahre deutsche Einheit – Status Quo Vadis?" von radioeins (RBB) gab Michael Braungart dem Sender ein Interview zu dem Thema: "Sero - ein System mit Zukunft?", bei dem es um die damalige DDR Sekundär-Rohstofferfassung SERO und seine heutige Relevanz geht. Das Interview zum Nachhören gibt es hier: radioeins (RBB)-Interview mit Prof. Michael Braungart: Sero - ein System mit Zukunft?




 

14.09.2019 Die Goldene Blume für Chemiker Professor Doktor Michael Braungart

Der älteste deutsche Umweltschutzpreis, die Goldene Blume von Rheydt, geht in diesem Jahr an den deutschen Chemiker Professor Doktor Michael Braungart. Er erhält die hohe Auszeichnung für seinen Einsatz im Bereich der Ökologie und Nachhaltigkeit, besonders seine Forschung und Leistung im Rahmen des "Cradle-to-Cradle"-Prinzips. Dabei geht es darum, alle Materialien  als Nährstoffe in geschlossenen Kreisläufen zu halten. Möglich ist das bei ökoeffektiven Dingen und Prozessen. Den Begriff der Ökoeffektivität hat Braungart zusammen mit dem US-amerikanischen Architekten William McDonough geprägt. Dabei handelt es sich darum, dass Abfall zu Nährstoff wird  und wieder in einen Kreislauf einfließt. So können auf der einen Seite bspw. Metalle und Kunststoffe so gestaltet werden, dass sie in die Technosphäre zurückgeführt werden und auf der anderen Seite werden Verschleißgegenstände wie Bremsbeläge, Reifen, Schuhsohlen usw. zu Nährstoffen für die Biosphäre.

Ein solches Kreislaufprinzip soll dabei zum Umdenken anregen. Ein Beispiel: Es geht nicht nur darum, den Benzinverbrauch von Autos zu senken, wie es beim reinen Denken anhand einer Ökobilanz der Fall wäre, sondern Emissionen beim Verbrauch wieder für andere Dinge einsetzen zu können. Sie zum Beispiel so nutzen zu können, dass wieder Brennstoff daraus entsteht. Produkte und Produktionsprozesse sollen so konzipiert sein, dass sie nicht nur weniger schädlich, sondern vielmehr nützlich für Mensch und Natur sind. Das Prinzip Abfall würde es in dem Sinne gar nicht mehr geben, denn aus allem wird etwas Neues "geboren", deswegen das Prinzip "Cradle to  Cradle" also "Von der Wiege zur Wiege".

Nach dem Studium der Chemie und Verfahrenstechnik u.a. in Konstanz und an der TU Darmstadt promovierte Braungart 1985 am Fachbereich Chemie der Universität Hannover. Parallel wirkte er seit 1982 beim Aufbau des Bereichs Chemie von Greenpeace Deutschland mit, den er von 1985 bis 1988 leitete. 1987 gründete Braungart das EPEA-Institut. Mit dem US-amerikanischen Architekten und Designer William McDonough ist er ebenfalls Gründer der Design- und Entwicklungsfirma McDonough Braungart Design Chemistry (MBDC) in Charlottesville (Virginia). Braungart ist Professor für Cradle to Cradle-Design, Ökodesign und Ökoeffektivität an der Leuphana Universität Lüneburg. Von 2009 bis 2017 hatte er an der Erasmus Universität in Rotterdam den Lehrstuhl für Cradle to Cradle inne. Er hat außerdem eine Gastprofessur an der University of Virginia angenommen. Zudem ist er Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts (HUI). Seit 1994 referiert und publiziert Braungart zu den Themen Realisierung zukunftstauglicher "intelligenter Produkte", Entwicklung und Umsetzung von Umweltschutzkonzepten, umweltverträgliche Produktionsverfahren sowie zu Ökobilanzen komplexer Gebrauchsgüter.

Verliehen wurde ihm die Goldene Blume am 14. September 2019 um 17 Uhr im Rahmen eines Festaktes im Theater Mönchengladbach. Die Verleihung erfolgte durch Dr. Karl Hans Arnold, Vorsitzender des Direktoriums "Kuratorium für die Verleihung der Goldenen Blume von Rheydt e.V. Die Goldene Blume von Rheydt wurde bislang seit 1967 insgesamt 26 Mal verliehen, zuletzt 2017 an Bettina Gräfin Bernadotte af Wisborg (Insel Mainau).


 

23.10.2018 heute+ Interview mit Prof. Dr. Michael Braungart - "Die Politik muss handeln"

In der ZDF-Nachrichtensendung heute+ gab Prof. Dr. Michael Braungart am 23.10.2018 ein Interview zum Thema Mikroplastik. Autoreifen seien Hauptverursacher für das im menschlichen Darm entdeckte Mikroplastik, sagt Umweltexperte Michael Braungart. Problematisch sei vor allem die gesundheitsgefährdende Schadstoffbelastung.


 

Michael Braungart & William McDonough mit dem renommierten WorldGBC David Gottfried Award ausgezeichnet

Prof. Dr. Michael Braungart und William McDonough wurden mit dem renommierten WorldGBC David Gottfried Global Green Building Entrepreneurship Award für ihren einzigartigen, innovativen und unternehmerischen Beitrag zur globalen Green Building Bewegung ausgezeichnet.

Tai Lee Siang, Vorsitzender des WorldGBC, würdigte die beiden Preisträger in einer Sonderzeremonie in Jaipur, Indien. Der David Gottfried Award des WorldGBC zeichnet Personen aus, deren Beiträge und unternehmerische Tätigkeiten besonders wegweisend sind und maßgeblich dazu beitragen,  die Green Building Bewegung weiterzuentwickeln und voranzutreiben. Braungart und McDonough wurden bei der diesjährigen Preisverleihung für ihren einzigartigen Ansatz einer unternehmensorientierten Green Building Strategie ausgezeichnet. Besonderes Lob gab es für das in 2002 veröffentlichte Buch „Cradle to Cradle: Einfach intelligent produzieren“, welches eindringlich die Anwendung des Cradle to Cradle Konzeptes in Unternehmen befürwortet und somit die Verwendung von erneuerbaren Energien, die Wertschätzung von sauberem Wasser und die Entwicklung von Produkten fördert, die das Konzept des Abfalls beseitigen. Über die Green Building Bewegung sagte Dr. Braungart: „Wir brauchen eine Architektur, die den menschlichen Fußabdruck feiert, Gebäude in denen die Luft besser ist als draußen und die, wie Bäume, die Luft und das Wasser reinigen.“


 

Plusminus ARD: Giftige Drucker - Warum Dreckschleudern den Blauen Engel bekommen

Bei den von Laserdruckern freigesetzten Feinstäuben hält sich das Umweltministerium mit Warnungen zurück. In einem Online-Text über Gefahren durch Luftverschmutzung und Feinstaub warnte die Bundesregierung noch im letzten Jahr: "Laserdrucker setzen Feinstaub in ultrafeiner Partikelgröße frei - die besonders gefährlich ist." Doch vor einigen Monaten verschwand dieser Satz. Warum? Schuld sind Untersuchungen des Umweltbundesamtes, die offenbar von den Interessen der Industrie geleitet wurden.


 

 "Die Notwendigkeit für echte Innovation war noch nie so groß wie jetzt. Wir können qualitativ hochwertige und kreislauffähige Alternativen entwickeln, die für Mensch und Natur nützlich sind. Eine positive Zukunft ist möglich, warum sollten wir es anders machen?"

Michael Braungart

 


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